Freyung setzt sich im Kampf um Platz 2 gegen Pfarrkirchen durch

Freyunger Korbjäger lassen Rottaler Kontrahenten „links“ liegen

 

Der Kampf um Platz 2 der Bezirksklasse Nord-Ost hat begonnen! Angetreten in der Dreifachturnhalle am Freyunger Oberfeld war diesmal die routinierte und körperlich starke Truppe aus Pfarrkirchen.

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Mit insgesamt 9 Mann versuchten diese, sich gegen die dezimierten Spartans, die lediglich 8 Spieler rekrutieren konnten, zu beweisen. Die zahlenmäßige Unterlegenheit der Freyunger Basketballer machte sich jedoch lediglich auf dem Papier bemerkbar. Von der ersten Minute an kauften die Hausherren den Gästen den Schneid ab. Durch sehr starke Verteidigung gelang es diesen ein ums andere Mal, den Gästen geschickt den Ball abzunehmen oder diese zu schweren Würfen zu zwingen welche dann häufig nicht das Ziel fanden. So war bereits zur Halbzeit, bei einem Spielstand von 47:24 relativ klar, dass die Spartans hier heute einen Sieg einfahren würden.
Etwas schleppend ging es dann jedoch ins dritte Viertel. Die Freyunger Korbjäger waren zu Beginn nicht in der Lage, den Ball im Korb zu versenken. Erst nach ca. 3 Minuten ohne Korberfolg nahm dann Philipp Tanzer das Heft in die Hand und führte sein Team mit insgesamt 5 Dreiern alleine in diesem Viertel und insgesamt unglaublichen 43 Punkten!!!! zurück auf die Siegerstraße.
So konnte zum Ende des Spiels mit einem überzeugenden 93:53 Sieg nicht nur beinahe die magische 100 Punkte-Marke erreicht werden, sondern den zahlreich erschienen Fans am Oberfeld ein in vielen Phasen spektakuläres Basketballspiel geboten werden.

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Für die Spartans geht es bereits am kommenden Sonntag um 16Uhr erneut nach Straubing wo diesmal die erste Mannschaft wartet und beim Kampf um Platz 2 der Tabelle noch ein Wörtchen mitreden möchte.
Das nächste Heimspiel findet am 16.04. um 16Uhr gegen die 2. Mannschaft aus Plattling statt.
Für Freyung waren erfolgreich:
Philipp Tanzer 43 Punkte
Burim Buqaj 17 Punkte
Andreas Aigner 12 Punkte
Laurin Steininger 8 Punkte
Philip Zoidl 6 Punkte
Uli Franke 4 Punkte
Felix Geib 3 Punkte
und Soufiene Windpassinger.

„White Wolves“ bremsen die „Roten Teufel“

White Wolves holen 68:60 – Heimsieg gegen Weilheim
 

Die Weilheim „Red Devils“ waren zu Gast im Rahmen der 2. Basketball Regionalliga der Herren in der Passauer Mehrfachhalle. Der heimische TV, der diese Spielzeit mit Personalproblemen und Coronaausfällen zu kämpfen hat, erwartete das oberbayerische Team, das sich mit dem Serben Miljan Gruijc gewaltig verstärken konnte, mit gemischten Gefühlen. Nach einer am Anfang von den Hausherren beherrschten Partie, die aber gegen Ende noch relativ eng wurde, endete die Begegnung mit einem insgesamt doch überraschenden 68:60 – Sieg gegen den Tabellenfünften. Das bringt sicher etwas Luft für die im Abstiegskampf befindlichen Dreiflüssestädter.

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Diesmal schon beim Aufwärmen ein ungewohntes Bild. Die White Wolves mit dem früheren Passauer Topspieler Alexander Herbort (diese Spielzeit Vilsbiburg) in Vertretung von Trainer Manuel Eggs (Corona – Quarantäne) an der Seitenlinie mit zehn Spielern auf dem Parkett, der Gast unter Trainer Daryll Millwood nur mit sieben Mann. Für Passau wieder nach langer Verletzung dabei Brian Morris, außerdem Frano Bilandzija, Ivan Babic, sowie Benjamin Mayer und Andi Bostan (2. Mannschaft) als Hilfe. Nicht dabei war allerdings der mit 33 Punkten Wolves – Topscorer aus dem Milbertshofen – Spiel, Lion Gorgas.

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Alexander Herbort, (links) der eigentlich in Vilsbiburg tätig ist, übernahm kurzer Hand das Coaching auf der Passauer Bank    © SP4ORT.de

Von Beginn an war der Passauer Ehrgeiz zu erkennen, etwas aus dem Spiel zu machen und das lag sicher nicht nur an der Kamera von TV Niederbayern, dessen Team vor Ort war. Nach einem Dreier von Linus Krinninger in der Anfangsphase geriet man doch leicht in Rückstand (5:6, 4. Minute), aber dann kam die Offensivmaschine der White Wolves, die mit großer Spielfreude und gutem Team -Play agierten, ins Rollen. Mit einem verblüffenden 18:2 – Lauf fegte der TV Passau die Oberbayern förmlich an die Seitenlinie. Alles gelang, Brian Morris fügte sich mit Spielwitz gleich wieder ein, als ob er nie weg gewesen wäre, sechs Punkte von Ivan Babic am Viertelende, ein Abschluss darunter auf Traumpass von Frano Bilandzija, hohes Spieltempo. Ein gegnerischer Dreier vor dem Viertelende trübte das Bild etwas, aber mit 23:11 ging es in die Abschnittspause. Damit hatten die Zuschauer die Spiel entscheidende Phase schon gesehen, denn die kommenden drei Viertel konnten die Gäste insgesamt gesehen leicht für sich entscheiden.
Und der Dreiflüsse – Run ging erst einmal weiter, ein Tipp – In von Brian Morris eröffnete den 2. Abschnitt, ein Dreier von Andi Bostan folgte. Defensiv erfolgreich mit Anpressen, in der Offense mit guten Fingern. Als ein Treffer von Henry Stamer Mitte des Viertels zum 36:13 (13:2 – Run Passau) einschlug, rieben sich alle in der Halle die Augen, Passau wie entfesselt. Aber urplötzlich riss der Wolves – Faden, Passau beschränkte sich vor allem defensiv auf ein Minimum dessen, was vorher investiert wurde und man überließ dem Gegner das Feld. Der nahm die Einladung dankend an, traf die jetzt freien Würfe aus der Distanz, was zu mehreren Dreiern führte und konnte das Viertel mit 15:15 ausgeglichen gestalten. Halbzeit 38:26 für die Heimischen.
Die Pausenansprache wirkte und Passau kam mit Elan und wacher aus der Kabine. Henry Stamer und Linus Krinninger brachten einen 9:2 – Lauf der White Wolves zustande, Zwischenstand 47:28 (Minute 23). Und dann war alles wieder easy, bei Passau stellte sich der Schlendrian wieder ein. Man überließ den Gästen, deren Topmann Gruijc im Laufe des Abschnitts aber Foulprobleme bekam, die Hauptaktivitäten. Die Folge ein 12:0 – Run der Red Devils, der erst von Brian Morris in der 27. Minute zum 49:40 unterbrochen werden konnte. Passau fand nicht mehr zur Stärke des Spielbeginns, rettete aber den Vorsprung von +11 in den Schlussabschnitt. Routinier Benjamin Mayer beendete mit seinem Korb zum 53:42 das 3. Viertel (15:16).

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Benjamin Meyer (l) und Andi Bostan (r) halfen in der „Ersten“ aus. © SP4ORT.de

Jetzt galt es, irgendwie einen Vorsprung ins Ziel zu retten. Bei beiden Teams schwand die Kraft, das unregelmäßige „Coronatraining“ schlug durch, was sich auch im Niveau der Partie niederschlug. Aber Passau tat dem Gegner den Gefallen, zu behäbig und langsam aufzubauen, die oberbayerische Defense war kaum gefordert. Die Gäste hatten weniger Optionen von der Bank und so konnte ein Treffer von Henry Stamer Mitte das Viertels zum 61:51 beruhigen. Aber die Red Devils gaben sich nicht geschlagen und versuchten mit Kampf alles. In der Schlussminute war man auf 63:59 heran, bevor sich Henry Stamer ein Herz nahm und einen Wurf über den Kopf des Weilheimer Centers Miljan Gruijc zum 65:59 in die Reuse brachte. Keiner der beiden Kontrahenten konnte mehr zusetzen und so endete die am Anfang einseitige Partie doch noch recht knapp mit einem Passauer 68:60 – Sieg (4. Viertel 15:18).
Fazit: Den Tabellenfünften bei 60 Punkten zu halten, passt defensiv aus Passauer Sicht, über das ganze Spiel konstanter und konzentrierter zu Werke zu gehen, daran muss gearbeitet werden. Das Team der White Wolves hat mit dem körperlichen Vorteil unter den Brettern einen überraschenden 3. Saisonsieg gelandet, der vorher kaum erwartet werden konnte und hat Moral, Zusammenhalt und Ehrgeiz bewiesen, was erst einmal im Abstiegskampf etwas Erleichterung bringt und weiter hoffen lässt. Die Tabelle ist immer noch begrenzt aussagekräftig, da es Teams gibt, die schon bis zu 19 Spiele absolviert haben und die gleiche Anzahl oder mehr Niederlagen aufweisen, als die White Wolves (12 Spiele). Corona hat bisher massiv zugeschlagen. Das nächste Match der TV´ler am 24.4.22 in Augsburg ist mit vorentscheidend, da es gegen einen direkten Konkurrenten von den hinteren Rängen geht. Der Mai ist mit Spielen und Doppelwochenenden vollgepackt und wird der „Mai der Wahrheit“ aus Passauer Basketballsicht werden.
„Ersatzcoach“ Alexander Herbort: „Man hat trotz einiger guter Phasen gesehen, dass beide Teams immer mehr Luft lassen mussten im Laufe der Begegnung. Das Niveau litt darunter. Das kommt wohl von den Unregelmäßigkeiten aus Training und Spielrhythmus in der „Coronasaison“, durch die wir alle durchmüssen. Aber insgesamt eine gute Leistung eines Passauer Teams im Rahmen der Umstände.“
Spieler Passau: Henry Stamer 22, Ivan Babic 11, Brian Morris 10, Benjamin Mayer 6, Florent Llumnica 5, Linus Krinninger 7, Julian Großmann 4, Andi Bostan 3, Frano Bilandzija , Marco Mühl.
Topscorer Weilheim: Alexander Thumser 16, Phillip Merkl 14, Miljan Gruijc 14

 

 

 

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