Black Hawks in Memmingen geschlagen

Das gewünschte Ziel, die Playoffs ist nach der Niederlage im Allgäu kaum mehr erreichbar

Eigentlich sollte es am Sonntag ganz anders kommen.

Trainer Ales Kreuzer und sein Team haben den Playoff-Zug so gut wie sicher verpasst. Foto: SP4ORT.de | Robert Geisler

Man hatte sich aus Passauer Seite viel vorgenommen um dem Ziel »Playoffs« nicht aus den Augen zu verlieren. Nach dem Spiel bei den »Indians« müssen sich aber die »Habichte« wohl damit abfinden, das in diesem Jahr die Zusteigekarten in den »Playoff-Zug« schon vergeben sind. Nur ein kleiner Hauch besteht noch, was aber angesichts der nächsten Gegner eher in den Sternen zu finden ist.
Zuletzt konnte man die »Indians« in deren heimischer Arena noch besiegen, obwohl man schon mit 1:6 im Rückstand lag.
Anderes Spiel, diesmal ging es auch bei den Memmingern um den begehrten Playoff-Platz und dementsprechend sollte sowas wie zuletzt nicht mehr passieren und die Habichte
fanden sogleich nicht zu ihrem Spiel. Den Gastgebern hingegen war deutlich anzumerken, dass man nach den ersten beiden Niederlagen gegen die Black Hawks nun endlich was zählbares holen möchte. Am »Hühnerberg« führten die »Indians« nach zwanzig Minuten, durch Tore von Pfalzer, Ahlrotz und Peter. Fitzgerald auf Zuspiel von Svedlund und nach Grötzingers Blitzpass auf Abstreiter ließ sich dieser nicht betteln und vollendete zum 3:0. Auch eine verlängerte erste Drittelpause – die Eismaschine war defekt – brachte die Black Hawks an diesem Abend nicht in die Spur zurück. Irgendwie flogen die »Habichte« der Beute immer Hinterher. Anders die Hausherren, die zu gegebener Zeit zuschlugen und ihre Führung bis
Im Gegenteil: Die Indians konnten die Führung im zweiten Drittel auf 5:0 ausbauen. Hoffnung kehrte im letzten Drittel nach zwei schnellen Black Hawks Toren von Jan Kana und Dominik Schindlbeck zurück. Doch Marvin Schmid sorgte mit seinem Treffer dann für klare Verhältnisse und den Endstand von 6:2. Für die Hawks heißt es nun, sich in den nächsten Spielen am Freitag in Rosenheim beim Tabellendritten und dann am Sonntag gegen die Selber Wölfe zwei Titelanwärter achtbar aus der Affäre zu ziehen.

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