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Der nächste Pokalfight in der Mehrfachturnhalle Passau

TTF Liebherr Ochsenhausen – Amtierender Pokalsieger und Deutscher Meister am Freitag zu Gast in Passau

Zum Spitzentanz laden die Fortunen am Freitag um 18 Uhr (Mehrfachturnhalle) im Viertelfinale der Deutschen Pokalmeisterschaften gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen ein.

Tomislav Kolarek kann mit seinem Team nichts verlieren. Foto: SP4ORT.de

Ein Gegner der auf eine lange Vereinsgeschichte zurückblicken kann und zum Besten gehört, was das deutsche Tischtennis momentan hergibt. Sie sind viermaliger Deutscher Meister und Pokalsieger sowie zweimaliger Europapokalsieger. Im vergangenen Jahr gelang ihnen sogar das deutsche Double mit Meisterschaft und Pokalsieg. Schaut man sich die Aufstellung des mit internationalen Topstars gespickten Teams an, so ist die Favoritenrolle eindeutig verteilt.
Spitzenspieler der Gäste ist der brasilianische Nationalspieler Hugo Calderano (24). Er ist in der aktuellen Weltrangliste an Nummer 6 notiert und somit der derzeit am höchsten eingestufte Nichtasiate. Auch ein gewaltiges Kaliber fahren die Schwaben mit dem Franzosen Simon Gauzy (25) auf. Die Nr. 19 der Weltrangliste stand bei den letzten Weltmeisterschaften in Budapest in der Runde der letzten Acht und schied dabei nur knapp gegen den schwedischen Vize-Weltmeister Mattias Falck (Schweden) aus. Dritter im Bunde ist das große amerikanische Nachwuchstalent Kanak Jha (20). Der Shooting-Star der Tischtennisszene hat sich in jungen Jahren bereits auf Position 27 der Weltrangliste hochgearbeitet und gilt als die große amerikanische Hoffnung gegen die asiatische Tischtennis-Übermacht.
Bescheiden mutet hingegen die Aufstellung der Passauer an. Am besten mithalten kann da noch der junge Engländer Tom Jarvis. Er wird derzeit an Position 170 in der Weltrangliste geführt. Tomislav Kolarek und Abwehr-Ass Jakub Folwarski spielen keine internationalen Turniere mehr und sind somit dort gar nicht gelistet. Der ungarische Meister Csaba Andras belegt Position 9 der Junioren-Weltrangliste, hat aber gegen den Österreicher Daniel Habesohn bewiesen, dass er auch gegen die Großen des Tischtennissports mithalten kann.
Die Fortunen werden auf jeden Fall in die Waagschale werfen und bis zum Schluss gegen die schwäbische Übermacht kämpfen. Vielleicht kann ja ein weiteres Pokal-Kapitel geöffnet werden. Belohnung wäre der Einzug ins Final-Four Mitte Januar in Neu-Ulm. Die Fortunen würden nicht Nein sagen. Eintrittskarten gibt es nur noch an der Tageskasse. Der Dauerkartenverkauf wurde aufgrund von Corona eingestellt.
In der Liga läuft es momentan auch rund. Nach dem 6:2-Erfolg gegen Vize-Meister Mainz hat sich das Kolarek-Team auf Rang 2 hochgearbeitet.

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