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Volleyball-Derby in Deggendorf abgesagt

Spielabsage für das kommende Wochenende

Die für das Wochenende angesetzten Heimspiele der Volleyballer des TSV Deggendorf in der Comenius-Halle werden corona-bedingt verschoben.

Volleyball ruht zwangsweise

von Michi Brunner

Es war absehbar, dass die Ausbreitung der Omikron-Variante irgendwann auch Einfluss auf den Spielbetrieb der Drittliga-Volleyballer aus Deggendorf haben wird. Dieses Mal sind es allerdings keine Verordnungen, die den Niederbayern einen erneuten Strich durch den Spielplan machen. Die kommenden wichtigen Heimspiele des TSV wären unter 2G+-Bedingungen erlaubt und möglich gewesen. Allerdings gibt es beim TSV Niederviehbach, dem nominellen Gegner am Samstag, Corona-Ausbrüche und dies führt somit zu einer Absage des Niederbayernderbys am Sonnabend. Für das zweite Spiel gegen den DJK München-Ost stand die Ampel zunächst auf Grün, allerdings lebt einer der Deggendorfer Spieler in einer Wohngemeinschaft mit einem infizierten Niederviehbacher Spieler. Selbst wenn er sich sofort mit Bekanntwerden isolierte und alle bisherigen Tests negativ ausgefallen sind, war das Risiko für die Mannschaften zu hoch, sodass im Einvernehmen mit der Staffelleitung auch dieses Spiel verschoben werden muss. Ersatztermine stehen noch nicht fest und müssen individuell zwischen den Teams vereinbart werden.

Wieder einmal müssen wir kurzfristig Spiele verschieben. Das ist unglaublich nervig.“, so ein enttäuschter Spielertrainer Sebastian Schwarz. „Ich hatte das Gefühl, dass die Jungs nach der herben Niederlage gegen Dachau eine Reaktion zeigen wollten und diese Chance wird uns nun leider erneut vorerst genommen.“ Obwohl der TSV nach der im Training erlittenen Verletzung von Paul Seidel nur mit einem Mittelblocker in das Wochenende gegangen wäre und der Kader weiter dezimiert wurde, waren die Mannen um Kapitän Michi Brunner hochmotiviert für die zwei Spiele gegen die direkten Konkurrenten. Wie es weitergeht ist unklar. Ein Abschluss der Vorrunde bis Ende Januar erscheint bei nun immer noch fünf verbleibenden Spielen nicht mehr möglich. „Wir sind keine Profimannschaft, die in einer Woche drei Spiele absolvieren kann. Nach der langen Trainingspause im Dezember ist uns die Belastung dafür zu hoch.“, so Schwarz. „Wir sehen ja auch an der Verletzung von Paul, was alles passieren kann. Wir versuchen mit der Situation nun bestmöglich umzugehen und uns zunächst auf die beiden Auswärtsspiele beim VCO München am kommenden Freitag und dem TSV Friedberg am Sonntag vorzubereiten.“ Ob diese Spiele stattfinden können steht im Anbetracht der weiter steigenden Zahlen in den Sternen. Der Trainingsbetrieb soll jedoch weiter möglichst aufrechterhalten werden.

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