SP4ORT-Homepage

SV Guntamatic Ried startet gegen Austria Wien

Seifedin Chabbi: „Müssen von der ersten Minute an präsent sein“

Zum Auftakt der neuen Saison der ADMIRAL Bundesliga hat die SV Guntamatic Ried am Sonntag, dem 25. Juli, Austria Wien zu Gast. Ankick in der „josko ARENA“ ist um 17.00 Uhr.

Packende Szenen gibt es ab Samstag wieder in der „joskoARENA“ in Ried zu sehen, wenn der SV Guntamatic Ried gegen Austria Wien in die Saison einsteigt. Foto: SP4ORT.de

Die Wikinger
Die SV Guntamatic Ried startete mit einem souveränen 7:0-Erfolg in Grödig in der ersten Runde des UNIQA ÖFB-Cups in die neue Saison. In die Torschützenliste trugen sich Stefan Nutz (8., 21., 23., 82., Elfer), Constantin Reiner (17.), Daniel Offenbacher (71.) und Julian Wießmeier (73.) ein.
„Wir haben im Cup unsere Pflichtaufgabe erfüllt. Wir waren der klare Favorit. Trotzdem ist es nicht einfach, weil der Cup immer eigene Regeln hat. Mit dem 7:0 haben wir ein sehr schönes Ergebnis erzielt und einiges richtig gemacht. Wir haben schöne Tore erzielt und gut kombiniert. Diese Leistung müssen wir jetzt auch in die Bundesliga rüberbringen“, betont SVR-Kicker Seifedin Chabbi.
„Es war gegen Grödig eine sehr gute Leistung von der gesamten Mannschaft. Wir haben das Spiel sehr ernst genommen. Die ersten beiden Tore haben wir schnell erzielt, das hat es natürlich leichter gemacht. Wir haben ohne Gegentreffer sehr souverän gespielt, haben dann noch fünf Tore erzielt und hätten auch noch einige mehr machen müssen. Ich bin sehr zufrieden“, erklärt SVR-Cheftrainer Andreas Heraf.  „Es war auch wichtig, dass die Spieler, die aus der Quarantäne gekommen sind, noch eine Einsatzzeit bekommen haben. Sie sind auf einem guten Weg, das aufzuholen, was noch gefehlt hat. Aber wir können aus diesem Spiel jetzt nicht sehr viel mitnehmen, weil es gegen die Austria ein ganz anderes Match werden wird.“

Der Gegner
Auch die Wiener Austria stieg mit einem klaren 4:0-Sieg in Spittal/Drau in die zweite Runde des UNIQA ÖFB-Cups auf. Marco Djuricin (16.), Eric Martel (43.), Aleksandar Jukic (88.) und Manfred Fischer (90.) trafen für die Wiener.
„Ich durfte in der vergangenen Saison vier Mal gegen die Austria spielen. Es ist eine spielerisch starke Mannschaft mit viel Qualität, vor allem in der Offensive. Aber sie haben auch gewissen Schwächen, diese müssen wir ausnützen. Wir müssen von der ersten Minute an präsent sein und die Zweikämpfe annehmen. Wir müssen unseren Matchplan verfolgen und fokussiert sein. Wir haben genügend Qualität, um drei Punkte einzufahren“, sagt Seifedin Chabbi. „Die Zuschauer sind für uns jetzt extrem wichtig. In Österreich gibt es nicht viel bessere Fans als hier in Ried. Wenn wir die Fans von Beginn an mitnehmen, kann das sehr viel für uns ausmachen. Das hat man auch beim 3:2-Sieg gegen die Austria gesehen. Wenn wir um jeden Zentimeter kämpfen, können wir als Sieger vom Platz gehen.“
Trotz der Schwierigkeiten hat die Austria eine sehr gute Mannschaft. Die Mannschaft kennt sich, es ist in der Sommerpause nicht viel passiert“, so Andreas Heraf. „Sie haben einen neuen Trainer. Da ist die Motivation groß, einen Aufschwung einzuleiten. Die Austria hat sich auch für den Europacup qualifiziert. Es wird sicher schwierig, aber wir haben im letzten Spiel ein 0:2 noch gedreht. Wir wissen also, dass wir in der Lage sind, etwas zu holen. Ich hoffe auch, dass viele Zuschauer kommen werden. Mit den Fans im Rücken ist für uns sicher etwas drin.“

Das letzte Aufeinandertreffen

Beim letzten Aufeinandertreffen in der 32. und letzten Runde der vergangenen Saison siegte die SV Guntamatic Ried am 21. Mai 2021 in der „josko ARENA“ in Ried mit 3:2. Die Treffer für Ried erzielten Marco Grüll (79.), Ante Bajic (89.) und Manuel Kerhe (90.), für die Austria Alexander Grünwald (17.) und Aleksandar Jukic (56.).

Die Zahlen zum Spiel

Insgesamt trafen die SV Guntamatic Ried und Austria Wien in der Bundesliga bisher 84 Mal aufeinander. Von diesen 84 Spielen konnte Ried 19 Spiele für sich entscheiden, 22 Partien endeten mit einem Unentschieden. 43 Mal war die Austria erfolgreich – bei einer Gesamttorbilanz von 128 zu 72 für die Wiener.