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Nervenkitzelsieg für SV Ried

[metaslider id=804]In der 94.Minute kommt der „Lucky Punch“ – SV Guntamatic Ried schlägt Wacker Innsbruck 

In der 28. Runde der HPYBET 2. Liga feiert die SV Guntamatic Ried einen verdienten 4:3-Heimsieg über den FC Wacker Innsbruck.

Bereits in der 2. Minute erzielte Stefan Meusburger den Führungstreffer für die Gäste, ehe Julian Wießmeier der 1:1-Ausgleichstreffer gelang. Wenige Augenblicke nach Wiederanpfiff gelang den Tirolern durch Sunday Fale (47.) der abermalige Fühungstreffer, ehe Bernd Gschweidl den erneuten Ausgleichstreffer erzielte. In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst durften die Wikinger durch ein Eigentor von Raffael Behounek (85.) den Führungstreffer bejubeln. Wenige Augenblicke später erzielte Felix Mandl (93.) den Treffer zum. Praktisch im Gegenzug sorgte Bernd Gschweidl (94.) jedoch für den 4:3-Siegestreffer. Im Vergleich zur 2:2-Punkteteiling nahm SVR-Cheftrainer Gerald Baumgartner insgesamt eine Startelfveränderung vor. Balakiyem Takougnadi durfte an diesem Tag anstelle von Mario Vojkovic von Beginn an ran.

SV Guntamatic Ried

Innsbruck gelingt Auftakt nach Maß

Kopfballduell im Mittelfeld © Danny Jodts

Beide Mannschaften lieferten sich in den Anfangsminuten packende Zweikämpfe und fighteten um jeden Zentimeter, wenngleich spielerisch nicht immer alles gelang. Da die Tiroler das Zentrum enorm verdichteten, versuchte die SVR ihr Glück über die Außenbahn. Die Gäste aus Innsbruck durften bereits in der 2. Spielminute den Führungstreffer bejubeln. Nach einer halbhohen Galle-Freistoßhereingabe stieg Stefan Meusburger am höchsten und köpfelte das runde Leder zum 0:1-Führungstreffer in die Maschen ein. Lediglich drei Zeigerumdrehungen später wurden die Schwarz-Grünen erstmals zwingend. Marco Grüll (4.) konnte die Hereingabe von Marcel Ziegl jedoch nicht gewinnbringend verwerten. Praktisch im Gegenzug konnten die Schützlinge von Thomas Grumser wieder eine Torannäherung verbuchen. Markus Wallner (5.) kam aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, doch das Runde landete neben dem Eckigen.
Die SV Guntamatic Ried versuchte zwar stets nennenswerte Nadelstiche zu setzen, doch wirklich nennenswerte Aktion konnten die Oberösterreicher nicht notieren – bis zur 7. Minute. Der Fernschuss von Jefte Betancor verfehlte den Innsbrucker-Kasten nur um Haaresbreite. Auf der Gegenseite fand eine Meusburger-Flanke (9.) keinen Abnehmer. In der 15. Spielminute hatten die Rieder-Funktionäre bereits den Jubelschrei auf den Lippen. Nach einem groben Foulspiel wurde den Wikingern ein Freistoß aus rund 20 Metern zugesprochen. Marco Grüll übernahm die Verantwortung, jagte das Spielgerät jedoch in die Gäste-Mauer. Mit zunehmender Spieldauer schwappte dann eine Schwarz-Grüne-Welle nach der anderen auf den Innsbrucker-Strafraum zu. Die zum Beispiel in Minute 18: Nach einer maßgerechten Hereingabe landete der Ball vor den Füßen von Julian Wießmeier. Der Deutsche zog sofort ab, doch dem Abschluss fehlte die Power.

Julian Wießmeier besorgt Ausgleichstreffer

In der 23. Spielminute gelang den Wikingern der hochverdiente Ausgleichstreffer. Nach einer sehenswerten Hereingabe hatte Julian Wießmeier keine Probleme und schob das runde Leder zum 1:1-Ausgleichstreffer über die Linie in den Tiroler-Kasten ein. Fünf Zeigerumdrehungen später wurde es im Strafraum der Gäste erneut brenzlig. Marco Grüll (28.) fasste sich aus aussichtsreicher Distanz ein Herz und zog ab, fand jedoch in Wacker-Schlussmann Eckmayr seinen Meister. Der FC Wacker Innsbruck wurde in der Folge wieder etwas aggressiver und wurde dafür fast belohnt. Nach einem Galle-Abschluss musste sich SVR-Keeper Filip Dmitrovic (35.) ordentlich strecken um die Kugel noch zum Eckball abzulenken, der nichts einbrachte. Kurz vor dem Pausenpfiff fanden die Gastgeber nochmals eine Top-Chance vor. Die Freistoßhereingabe von Stefan Nutz (44.) kam zwar sehenswert in den Strafraum, doch die Abwehrkette der Innsbrucker konnte das runde Leder mit viel Mühe aus der Gefahrenzone befördern.

Innsbrucker-Blitzstart in Halbzeit Zwei

Auch zu Beginn der 2. Halbzeit gelang den Schützlingen von Thomas Grumser der frühe Führungstreffer. Sunday Faleye (47.) beförderte die Kugel via Innenstange zum 1:2-Vorsprung in den Rieder-Kasten. Praktisch im Gegenzug kam Jefte Betancor (49.) ungehindert zum Abschluss, doch das Runde landete neben dem Eckigen. In den folgenden Minuten konnten zwar sowohl die SV Guntamatic Ried als auch der FC Wacker Innsbruck stets Akzente kreieren, doch wirklich zwingend wurde es auf keiner Seite – bis zur 63. Minute. Nach einer Eckball-Hereingabe konnte die Wacker-Defensive die Aktion zunächst bereinigen. Über Umwege landete die Kugel vor den Füßen von Kennedy Boateng, der das runde Leder an die Latte hämmerte. Drei Zeigerumdrehungen später die nächste Torannäherung. Julian Wießmeier (66.) kam ungehindert zum Abschluss, scheiterte jedoch an Innsbruck-Schlussmann Eckmayr, der glänzend parierte. In der 70. Minute gelang den Gästen aus Tirol beinahe der nächste Treffer. Raphael Galle bugsierte das runde Leder nach einer sehenswerten Vorlage an die Latte. Wenige Augenblicke später konnte Gäste-Keeper Eckmayr einen Wießmeier-Abschluss ohne Probleme verteilten. Die Wikinger wurden von Minute zu Minute aktiver und wurden immer wieder zwingend. Wie zum Beispiel in Minute 71. Nach einem unnötigen Ballverlust der Tiroler startete die SVR einen schnellen Gegenangriff. Schlussendlich landete die Kugel vor den Füßen von Jefte Betancor, doch ein Innsburck-Kicker konnte letzteren die Kugel noch abluchsen.

Der Siegtreffer in der 94.Spielminute durch Bernd Gschweidler      Foto: © Danny Jodts

Fulminantes Finish im Innviertel

In der 81. Minute gelang den Wikingern der hochverdiente Ausgleich. Nach einer sehenswerten Grüll-Vorlage beförderte Bernd Gschweidl die Kugel zum 2:2-Ausgleichtstreffer in den Gäste-Kasten. Vier Minuten später gelang den Riedern erstmals der Führungstreffer. Nach einer Kerhe-Hereingabe verlängerte Innsbruck-Kicker Behounek die Kugel unglücklich ins eigene Netz. Als die Funktionäre beider Seiten bereits mit dem 3:2-Heimsieg der Rieder rechneten schlugen die Tiroler nochmals zu. Nach einer Eckball-Hereingabe stieg Felix Mandl (90+3.) am höchsten und köpfte die Kugel zum 3:3-Ausgleichstreffer in die Maschen. Praktisch im Gegenzug überschlugen sich die Ereignisse. Bernd Gschweidl (90+4.) probierte es mit einem präzisen Schuss und jagte die Kugel zum 4:3-Endstand in den Innsbrucker-Kasten.