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Joshua Sperrle mit klasse Leistung

-LG-Ultraläufer beim „Innsbruck Alpine Trail Festival“ am Start-

Über 2.500 Teilnehmer aus 14 Nationen, unter ihnen auch Joshua Sperrle von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau hatten zum diesjährigen „Innsbruck Alpine Trail Festival“, einer mehrtägigen Ultra-Trail-Veranstaltung mit insgesamt acht Rennmöglichkeiten in der Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Tirol, gemeldet.

Klasse Leistung von Joshua Sperrle (LG Passau) beim diesjährigen „Innsbruck Alpine Trail Festival“.      Foto Dürnegger    

von Siegfried Kapfer

Joshua Sperrle hatte für den sog. K 85 gemeldet, bei dem insgesamt 80 Kilometer und 3.000 Höhenmeter mit Start in der Innsbrucker Olympiaworld über die Sillschlucht, Stollensteig, Telfes, Mitterer Alm, Götzener Graben, Birgitz, Höttinger Bild, die Touristen-Hotspots Umbrüggler Alm, Arzler Alm, Thaurer Schlössl und die mittelalterliche Altstadt von Hall, Herzsee bis zurück nach Innsbruck zu bewältigen waren. Unterstützt und gecoacht von Freundin Anna und LG-Sportkamerad Marco Bscheidl, selbst einer der besten deutschen Ultraläufer, die u.a. bei fast allen Verpflegungsstationen vor Ort waren, startete er am Freitag um 23.00 Uhr und wurde gleich zu Beginn durch die für ihn ungewohnten Lichtverhältnisse und das hohe Anfangstempo etwas „kalt erwischt“. Ab Kilometer 30, kurz vor der 1.500-Einwohner-Gemeinde Birgitz, lief es dann deutlich besser und er konnte auf den wenige Flachpassagen eine kleine Aufholjagd starten. Gegen drei Uhr nachts wäre dann der Lauf beinahe zu Ende gewesen, als er stürzte und sich die Knie aufschlug. Trotz blutender Wunder setzte er das Rennen fort; verpasste allerdings dann, in einer Vierergruppe laufend, ein Abzweigung und lief einen Umweg von gut 300 zusätzlichen Höhenmetern und knapp 20 Minuten. Nach insgesamt 9:34:59 Stunden erreichte er als ausgezeichneter Neunter der Gesamtwertung, die vom in Innsbruck lebenden Südtiroler Phillipp Ausserhofer gewonnen wurde, das Ziel in der Innsbrucker Olympiaworld. Joshua Sperrle zeigte sich letztlich zufrieden mit seiner Leistung. „Stürze, aber auch das Verlaufen könne man nicht gänzlich ausschließen“, so sein erster Kommentar.  Jetzt will er seinen Trainingsschwerpunkt auf Kraft und Schnelligkeit legen, um beste Vor-aussetzungen für die 100-km-Vorbereitung zu haben. 2021 habe er sich als Ziel die Norm für die 100-km-Straßenlauf-Weltmeisterschaften gesetzt.

 

 

 

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