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Hauzenberger Nachwuchstalente finden in Bad Endorf die Erfolgsspur

Hauzenberger Mehrkampftalente weiter in der Erfolgsspur
Der zweite Wettkampf für die U14 Sportler vom TV Hauzenberg brachte wieder eine weite Anfahrt bis ins oberbayerische Bad Endorf mit sich.

von Marion Stephan

Aber auch diesmal traten alle die Heimreise mit vielen persönlichen Bestleistungen an. Es galt für alle, einen Vierkampf mit den Disziplinen 75m Sprint, Weitsprung, Hochsprung und Ballwurf 200g zu absolvieren. Drei erste und ein dritter Platz waren die Highlights nach einem langen schweißtreibenden Wettkampftag. Alleine der Hochsprung dauerte über zwei Stunden.

Einziger Wermutstropfen war leider auch diesmal die fehlenden Siegerehrungen, geschuldet nach wie vor der Corona-Pandemie. Alle Hauzenberger Athleten, Betreuer und Eltern hielten die Stimmung im Stadion hoch und feuerten sich gegenseitig an.

Die jüngste der Mannschaft Lia-Marisa Pilsl deklassierte alle Gleichaltrigen und ließ sich weder vom Stau bei der Anreise noch von zwei ungültigen Weitsprüngen zu Beginn aus der Ruhe bringen. In ihrem ersten Wettkampf der W11 war sie nicht zu schlagen. Ihre Leistungen Sprint 12,18 sec. – Weit 3,20m – Hoch 1,16m – Ball 14,0m ergaben 1172 Punkte und den Sieg bei 7 Teilnehmerinnen. In der selben Altersklasse bei den Buben hatte Gabriel Nowotni großes Verletzungspech. Nach drei Wettbewerben lag er weit in Führung, konnte aber nach einer Fersenprellung vor dem Weitsprung den Wettkampf nicht zu Ende führen. Zuvor sprintete er 11,19 sec., im Ballwurf gelangen ihm 35,5m und im ersten Hochsprung überquerte er feine 1,36m.

Gleich fünf Mädchen stellten sich der Konkurrenz in der W12 mit 22 Starterinnen. An Franziska Schlichting führte auch diesmal kein Weg vorbei. Im Sprint tolle 10,97 sec., Weitsprung 4,33m und Hochsprung mit Bestleistung 1,40m, da war kein Mädchen besser als sie und auch beim Ballwurf 29,5m zeigte sich das fleißige Training, das sie während des gesamten letzten Jahres im Lockdown gewissenhaft durchgeführt hatte. Die Einzelleistungen ergaben 1734 Punkte und Platz 1.

Immer besser wird auch Amelie Weichselsdorfer, sie schaffte es mit Platz 3 auf das Siegerpodest mit 1527 Punkten (11,38 sec.-3,99m – 1,20m – 29,5m) und beweist großes Talent. Fest vorgenommen hat sie sich, schnellstmöglich die 4 Meter im Weitsprung zu knacken.
Im Duell um die Plätze 7 und 8 hatte Leni Wehrmann (1423 Punkte – 11,52 sec. – 3,91m – 1,20m – 21,0m) knapp die Nase vorn vor Luisa Donaubauer (1421 Punkte – 11,45 sec. – 3,89m – 1,16m – 23,0m). Anna Seidl komplettierte die Hauzenberger Riege bei ihrem erfolgreichen Wettkampfdebüt mit Platz 18 (1187 Punkte – 11,80 sec.- 2,95m – 1,16m – 15,5m). Alle drei Mädchen bewiesen gute Nerven, denn nach jeweils zwei ungültigen Weitsprungversuchen drohte schon ein schlechter Beginn.

Leni schaffte im dritten Anlauf sogar eine prima Bestweite, auch Luisa konnte sehr zufrieden sein. Nur Anna haderte dann etwas mit ihrer Weite, sie machte einen Sicherheitssprung und verschenkte ca. 60 cm beim Absprung weit vor dem Brett.
Die größte Gruppe startete bei den W13 mit 31 Mädchen. Luise Wolfschmitt belegte Platz 15 mit 1589 Punkten (11,63 sec. – 3,95m – 25,0m) und einem herausragenden Hochsprung mit 1,40m bei einer Körpergröße von 1,54m. Eva Mütze lieferte gleich beim ersten Start heuer mit Platz 18 und 1546 Punkten (11,20 sec. – 4,04m – 1,32m – 21,0m) einen soliden Mehrkampf ab, sie zeigte ihre Stärke vor allem im Sprint und Sprung. Auch Rebecca Nowotni kann sehr zufrieden sein mit ihrem ersten Ergebnis bei einem

Mehrkampf. 1408 Punkte (12,00 sec. – 3,51m – 1,32m – 20,5m) bedeuteten Platz 23.

Den dritten und wertvollsten Sieg erfuhren die Mädchen erst einen Tag später daheim, als die Ergebnisse der Mannschaften veröffentlicht wurden. Mit 7819 Punkten holten sich Franziska, Luise, Eva, Amelie und Leni den Sieg, bei dem die besten fünf Mädchen in die Wertung kommen. Die Zweitplatzierte Mannschaft aus Eggenfelden hatte bereits über 500 Punkte Rückstand.

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