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Austria triumphiert beim Rallye-Fest in Freyung

Rallye-Fest in FRG endet mit Austria-Sieg
Spektakuläre Strecken, massenweise Fans, packende Fights – und am Ende ein Gastsieg des österreichischen Duos Simon Wagner und Gerald Winter:

Die 57. ADAC KNAUS TABBERT 3 STÄDTE RALLYE hat nach der erfolgreichen Premiere 2019 heuer nochmals eines draufgesetzt.

Mehr als 15.000 Zuschauer verfolgten in den acht Fanzonen im Landkreis Freyung-Grafenau und im benachbarten Mühlviertel das Geschehen. Die Region zeigte sich abermals als motorsportbegeisterter und herzlicher Gastgeber. Ehe die besten der insgesamt 160 in verschiedenen Prädikaten angetretenen Rallye-Teams auf die Zielrampe auf dem Stadtpatz von Freyung fuhren, stieg der Röhrnbacher Bürgermeister Leo Meier aus einem Rallye-Taxi.

Er war als Co-Pilot unter anderem seiner Heim-Wertungsprüfung dabei. „Diese Rallye ist beste Werbung für den Motorsport und den Bayerischen Wald als weltoffener Gastgeber“, sagte er und ernte dafür Applaus der vielen Zuschauer und von Landrat Sebastian Gruber sowie dem Freyunger Bürgermeister und Bezirkstagspräsidenten Dr. Olaf Heinrich.

Die „3 Städte“ führte heuer über 173 Kilometer und 13 Wertungsprüfungen in Bayern (Klafferstraß, Röhrnbach, Jandelsbrunn, Perlesreut) und Österreich (Julbach, Kollerschlag, Peilstein). Das Duo Wagner/Winter (Skoda Fabia Rally2 Evo) sicherte sich mit dem Triumph die Österreichische Staatsmeisterschaft. Die beiden waren am Ende 55 Sekunden schneller als die Spitzenreiter in der Deutschen Meisterschaft, Dominik Dinkel/Pirmin Winklhofer (Ford Fiesta Rally2), die damit ihre Führung im Klassement der Deutschen Rallye-Meisterschaft ausbauten. Auf Gesamtplatz 3 rollten Marijan Griebel/Alexander Rath (Citroën C3 Rally2) mit einem Rückstand von 1:38 Minuten auf dem Stadtplatz von Freyung ein.

Planungen für 3-Länder-Rallye D-A-CZ
Die 57. Auflage der 3-Städte-Rallye fand zum zweiten Mal im Landkreis Freyung-Grafenau statt und zählte neben den nationalen Meisterschaften in Deutschland und Österreich zudem unter anderem zur European Rally Trophy, dem Mitropa Rally Cup, dem ADAC Rallye Masters und erstmals zum ADAC Opel e-Rally Cup. Zwölf Teams waren bei diesem weltweit ersten vollelektrischen Markenpokal mit alternativen Antrieben unterwegs. Zudem ist die Rallye wie schon 2019 abermals klimaneutral, da sämtliche CO2-Emmissionen ermittelt und durch Zertifikate kompensiert werden. „Wir konnten mit der 3-Städte-Rallye abermals ein Zeichen setzen, dass Motorsport absolut zeitgemäß ist, den Wandel mitgeht und Fahrer wie Fans begeistert“, betonte Fritz Schadeck, Sport-Vorstand des ADAC Südbayern und Vorsitzender des Organisationskomitees. Unter der Regie von ADAC

 

Sportpräsident Dr. Gerd Ennser fand im Rahmen der Rallye ein Strategiegespräch mit den Spitzen des österreichischen und tschechischen Automobilclubs statt. Ergebnis: „Wir wollen in die konkrete Planung gehen, die ADAC 3-Städte-Rallye eine 3-Länder-Rallye im Herzen Europas zu entwickeln“, verriet Ennser bei der Siegerehrung.

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