„Aus is´ und gar is´ und schad is´, das wahr is´“ – Clemens Ritschel beendet Karriere

Clemens Ritschel beendet seine Eishockey Karriere

Ich habe diesen Schritt ganz bewusst gewählt und freue mich auf die Zeit die jetzt kommt“. Mit diesen Satz hat Black Hawks Goalie Clemens Ritschel die Passau Black Hawks über seine Zukunftspläne informiert.

Immer im Brennpunkt – Clemens Ritschel im Tor der Black Hawks Passau – Nun beendet der sympatische Goalie seine Karriere mit nur 26 Jahren. Foto: SP4ORT.de

von Oliver Czapko

Die Torhüter Ausrüstung tauscht Clemens Ritschel künftig gegen Berufsbekleidung aus. „Clemens hat eine Entscheidung für die Zukunft getroffen. Hut ab, den es ist sicher nicht leicht nach so vielen Jahren auf dem Eis, die Schlittschuhe an den Nagel zu hängen. Wir haben den höchsten Respekt vor dieser Entscheidung. Ohne jeden Zweifel ist es für den Verein natürlich sehr schade. Wir hätten gerne mit Clemens weitergearbeitet. Jeder von uns im Verein, wünscht Clemens für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg“. verabschiedet der sportliche Leiter Christian Zessack, den Black Hawks Goalie.

Der 26jährige Torhüter hat die letzten drei Spielzeiten das Tor der Passau Black Hawks gehütet und hat sich in dieser Zeit zu einem Publikumsliebling der Fans und Zuschauer entwickelt. Mit starken Paraden und spektakulären Aktionen hat Ritschel den Habichten in den vergangenen Jahren viele Siege festgehalten. „Ich bin unglaublich dankbar für die Zeit in Passau. Die Fans und die Unterstützung, egal ob bei Heim- oder Auswärtsspielen war immer phänomenal“, erinnert sich Ritschel gerne an die Spiele vor der Corona Pandemie. „Ich möchte mich ausdrücklich auch bei Christian Zessack bedanken. Für das Vertrauen und die Unterstützung – auch neben der Eisfläche. Ohne ihn hätte ich vielleicht diesen Schritt von früher gemacht“. Und eines zeigt den Charakter und die Bodenständigkeit von Clemens Ritschel ganz deutlich: „Der größte Dank gilt selbstverständlich meiner Familie, welche mich mein komplettes Eishockey-Leben immer unterstützt und gefördert hat. Ohne Euch wäre das alles gar nicht möglich gewesen“. Und so sagen wir zum Abschied leise „Servus“ oder wie der Monaco Franze es ausgedrückt hätte: „Aus is´ und gar is´ und schad is´, das wahr is´“!

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