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Angstgegner aus Eichstätt nimmt Punkte mit

SV Schalding-Heining unterliegt dem VfB Eichstätt mit 1:3

Heimniederlage für die Köck-Truppe logische Konsequenz für verhaltenes Spiel

Ohne Sturmführer Gallmeier mussten die Passauer Vorstädter im Heimspiel gegen den VfB Eichstätt antreten. Stefan Köck, der Passauer Chefanweiser musster umstellen und überließ den Gästen die Spielgestaltung.  Rund 650 Zuschauer am Reuthinger Weg sahen in Hälfte eins eine sehr defensiv ausgerichtete Heimmannschaft von der kaum nennenswert ausgelegte Angriffsversuche ausgingen.

Zu sehr hatte man sich dazu verständigt, dass man hinten sicher steht und den Gästen wenig Tormöglichkeiten überlassen wollte.  Markus Gallmeier im Zentrum fehlte an allen Ecken.  Auffälligster Akteur der Passauer war Marco Pledl, der mit großem kämpferischen Herz und technischen Verständnis die Angriffsbemühungen der Eichstätter immer wieder durchquerten. 

Die Partie am Reuthinger Weg wurde durch die schwere Verletzung des Gästespielers Johannes Fiedler getrübt, der mit dem Sanka ins Krankenhaus gebracht werden musste. © SP4ORT.de

 

Das man in einem Heimspiel den Gegner das Spiel überlässt, fabriziert der SVS  in den letzten Spielen immer wieder und lässt den Schluss zu, das die Spielgestaltung nicht das Aushängeschild des Passauer Regionalligisten ist. Die Gäste nahmen hingegen die „Geschenke“ dankend an und agierten spielbestimmend. So war es dann auch in der 20.Minute als ein scheinbar „lustloser“ Lupfer zur Gästeführung führte. Julian Kügel versuchte es mit einen Chipball über Torhüter Simon Busch hinweg, der die Kugel nur noch mit den Fingerspitzen an den Querbalken lenken konnte. Das zurückprallende Sportgerät köpfte der mitgelaufene  Christian Heinloth mühelos zum 0:1 ein. 

Alex Kurz (rechts) muss es mit ansehen, Christian Heinloth dreht nach seinem 0:1 jubelnd ab. © SP4ORT.de

Wer sich allerdings nun darauf besann, die Schaldinger könnten einen schnelle Antwort darauf haben, sah sich getäuscht. Zaghafte Angriffsversuche wurden entweder von der Gästeabwehr um Keeper Felix Junghan zunichte gemacht. Die größte Chance auf Erfolg lag auf den Schuhen von Florian Burmberger, der die heranfliegende Kugel nur gegen den Pfosten lenken konnte.

Christian Junghan sicherer Rückhalt der Gäste patzte nur einmal   © SP4ORT.de

Im Laufe der Partie konnte sich dann der SVS einige weitere Chance erarbeiten, so auch Alex Kurz der mit einen Schuß aus kurzer Distanz am Gästekeeper Junghan scheiterte. Ein Hoffnungsschimmer kam in der 43.Minute auf als Pledl im Strafraum zu Fall kam. Ausser großer Aufregung auf der Schaldinger Bank und aus dem Fanlager der Schaldinger ließ sich Schirri Elias Tiedeken und seine Assistenten nicht davon überzeugen auf den Punkt zu zeigen. Dann der Halbzeitpfiff, bei dem sich der Passauer Coach schon auf dem Weg in die Kabine für einen Wechsel entschied. 

In der Halbzeit verabschiedete Schalding viele ehemalige Spieler und Funktionäre verabschiedet − ©  SP4ORT.de

So war es dann auch, denn die Führungsriege konnte mit dem Spiel der ersten Hälfte nicht zufrieden gewesen sein. Markus Gallmeier und Sebastian Raml sollten fortan für mehr Schwung und mehr Druck sorgen. Raml hinten rechts und der „Bomber“ im Sturmzentrum  und genau dieser kurz vorher eingewechselte Torjäger hatte gleich die größte Möglichkeit, jedoch traf er die Kugel nicht richtig und diese prallte vom Bein eines Verteidigers ab. 

Etwas unglücklich die Aktion von Markus Gallmeier. Er hatte das 1:1 auf dem Schlappen. © SP4ORT.de

Wie aus dem nichts eigentlich der Ausgleich am Reuthinger Weg.  Simon Griesbeck wurde halblinks von den Beinen geholt. Normal eine Topentfernung für „Fu“ René Huber, jedoch schnappte sich Fabian Schnabel den Ball. Seinen strammen Schuss konnte der, sonst so sichere Gästekeeper Junghan, nicht abwehren und die Kugel rollte über die Linie. Selbst der Torschütze konnte dies im ersten Moment gar nicht glauben. Das 1:1 schien einen Weckruf bei den Passauer Vorstädtern ausgerufen zu haben, denn nun übernahm Huber, Knochner & Co. die Initiative und zwang die Gäste in die Defensive.

Marco Pledl (2.v.r.) zählte zu den besten im Schaldinger Team. © SP4ORT.de

Vielversprechende Aktionen blieben dennoch aus. Ganz im Gegenteil, nach einer kurzen Drangperiode konnte die Gäste in der 70.Minute mit dem 2:1 den Schaldinger KO vorbereiten um 10 Minuten später die endgültige Schaldinger Heimniederlage zu besiegeln. Den Schlußpunkt dazu setzte Florian Lamprecht, der in der 20. Minute für Johannes Fiedler eingewechselt wurde, der nach einen unglücklichen Zusammenprall mit dem Sanka ins Krankenhaus verbracht wurde. In der Nachspielzeit sah der eingewechselte Tobias Hofbauer zudem noch die „rote Karte“. 

 

 

 

 

 

 

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