Andrew Schembri geht – Mark Heatley kommt aus Lindau

Publikumsliebling Andrew Schembri verabschiedet sich nach 9 Jahren – Mark Heatley kommt aus Lindau an die Donau
 
Nach neun Spielzeiten im Deggendorfer Trikot steht nun fest:
Andrew Schembri und der Deggendorfer SC konnten sich nicht auf einen neuen Vertrag für die Saison 2021/22 einigen. Der quirlige Deutsch-Kanadier wird Deggendorf folglich verlassen.

Andrew Schembri geht                        Foto: SP4ORT.de

Gerne hätte man auf Seiten des DSC mit dem langjährigen Publikumsliebling verlängert. Deshalb fanden mit dem 38-Jährigen als einem der Ersten bereits frühzeitig Vertragsgespräche statt. Das Angebot des DSC wurde allerdings abgelehnt. Auch die Versuche des Vereins, Schembri mit Angeboten mit einer Ausbildung eine Perspektive für den Übergang in eine Karriere nach der Eishockeykarriere zu schaffen, waren letztlich nicht erfolgreich. Am Ende gehen Verein und Spieler ohne böses Blut auseinander. Beide Seiten können die Entscheidung der jeweils anderen Seite als Teil des Eishockeygeschäfts verstehen und akzeptieren. Für seine Leistungen im Deggendorfer Trikot gebührt Schembri der allerhöchste Respekt. So wünscht der Deggendorfer SC seinem langjährigen Spieler und Aufstiegshelden der Saison 2017/18 alles Gute und viel Erfolg auf seinem weiteren sportlichen und privaten Lebensweg.

Mark Heatley kommt von den Lindau Islanders nach Deggendorf

Der Deggendorfer SC kann bei einem weiteren Puzzlestück des Kaders für die anstehende Oberliga-Spielzeit Vollzug melden. Mit Mark Heatley wechselt ein Center von Lindau nach Deggendorf, der viel höherklassige Erfahrung mitbringt.

Mark Heatley (2.v.l.), hier im Spiel bei den Passau Black Hawks hat sich dem DSC angeschlossen. Foto: SP4ORT.de

Mit seinen 92 Kilogramm und einer Körpergröße von 1,92 Meter ist Heatley auf Schlittschuhen nicht nur eine imposante Erscheinung, sondern bringt auch die Erfahrung aus insgesamt 570 Zweitligaspielen mit nach Deggendorf.

Der Sportliche Leiter des DSC, Thomas Greilinger, ist davon überzeugt, dass Heatley genau das mitbringt, was in seinem Anforderungsprofil steht: „Mark hat seine Stärken im Bullyspiel und in der Defensivarbeit. Das waren für mich ganz wichtige Eigenschaften. Er ist zwar kein klassischer Scorer, jedoch bringt er neben seinen Stärken und seiner Erfahrung auch noch eine physische Präsenz mit“.Vergangene Spielzeit lief Heatley in der Oberliga für die Lindau Islanders auf. Dort gelangen ihm in 33 Spielen 9 Tore und 13 Vorlagen.

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